Kosumgesellschaft: Ein Drittel der Lebensmittel werden verschwendet
Geschrieben von j.pfeiferNach einer Studie der FAO [1] (Food and Agriculture Organization) werden ein Drittel aller Nahrungsmittel (1,3 Milliarden Tonnen) auf der Welt verschwendet. Laut dem Artikel zur Studie [2] wird unterschieden zwischen Essensverlust und Essensverschwendung.
Essensverlust (dem kleineren Teil) bedeutet, das Essen bei der Produktion, dem Transport und der Lagerung verloren geht. Der größere Teil, die Essensverschwendung, wird von Einzelhändlern und Konsumenten erzeugt. Diese schmeißen das Essen weg, weil es nicht mehr aussieht wie "normales" Essen, obwohl es noch gut genießbar wäre. Die Studie besagt, das in Europa und Nordamerika zwischen 95 - 115 kg Essen im Müll landet. Wohingegen in Afrika und Südasian nur 6 - 11 kg den Magen nie erreichen. Zum Maßstab: In den reichen Ländern werden ca. 900 kg Essen pro Konsument hergestellt, das fast das doppelte der armen Länder, nämlich 460 kg pro Konsument, ist. Dabei ist nicht zu vergessen das für die Herstellung der Nahrungsmittel bereits Wasser, Land, Energie, Arbeit und Geld hineingesteckt wurde, was bedeutet das man mit Nahrungsmittelverschwendung (unter anderem) passiv den Klimawandel unterstützt.
Wie geht man dieses Problem an? Die Studie rät in den Entwicklungsländern, die Nahrungsmittelproduktion besser zu entwickeln, damit Nahrungmittel nicht mehr während der Produktion verloren gehen. In den Industriestaaten gilt der Appel den Einzelhändlern und den Konsumenten. Den persönlichen Konsum der Nahrungsmittel besser planen, nicht zu viel kaufen, außerdem Nahrungsmittel nicht gleich wegschmeißen, wenn das Verfallsdatum abgelaufen ist, stattdessen prüfen, ob die Nahrung noch gut ist. Und zu dem kann man dabei auch noch auf die Figur achten und sich nicht immer "über-satt" essen.
Quellen
[1] http://www.fao.org/fileadmin/user_upload/ags/publications/GFL_web.pdf
[2] http://www.fao.org/news/story/en/item/74192/icode/
Weiterführende Links
Zeitung in Papierform umweltschonender als die Onlineversion
Geschrieben von j.pfeiferWer hätte das gedacht? Ich nicht: Wenn man sich eine Zeitung in Papierform kauft verbraucht weniger CO2, als die Zeitung online zu lesen. Dies bestätigt die Zeit in einem Artikel. Sehr zu empfehlen ist die Grafik auf die in dem Artikel hingewiesen wird.

