Situation bei Apple-Hersteller Foxconn
Geschrieben von j.pfeiferHeise online schreibt in einem Artikel zur momentan Situation des Apple Zulieferers Foxconn.
Positiv anzumerken ist, das Apple selber die Fair Labor Association (FLA) beauftragt hat, die Situation bei Foxconn zu untersuchen.
Negativ ist allerdings, das der Bericht der FLA einige Missstände aufzeigt, wie z.B.: "In allen drei Werken sei die FLA-Obergrenze von 60 Arbeitsstunden pro Woche überschritten worden, ebenso wie die in China maximal erlaubte 40-stündige Arbeitswoche plus bis zu 36 Überstunden im Monat." [Heise] Oder : "Fast zwei Drittel der Foxconn-Arbeiter (64 Prozent) sagten in der FLA-Umfrage, sie könnten mit dem Gehalt nicht ihre Grundbedürfnisse finanzieren." [Heise]
Dadurch das Apple selber die Untersuchen durch die FLA beauftragt hat, könnte man auf eine Initiative von Apple hoffen, die Umstände bei Foxconn (die schon seit langem schlecht sind) tatsächlich zu ändern.
Hier eine Kurzbericht vom ZDF (vom 27.03.2012), der die Situation bei Foxconn zusammenfasst:
Und hier ein Bericht von ABC (vom 29.03.2012), mit einem Interview vom FLA Präsident, der darüber spricht wie gut die Chancen stehen, das Foxconn tatsächlich etwas verändert. Das Video konnte ich nicht auf dem Blog einbetten, da "es auf anfrage deaktiviert wurde". Wäre interessant zu erfahren, wer diesen Wunsch geäußert hat. Daher hier nur der Link:
"Nightline from ABC News: Inside Apple: Changes Made at Foxconn" auf Youtube
Obst & Gemüse Saisonkalender
Geschrieben von j.pfeiferUtopia hat einen Saisonkalender veröffentlicht mit dem Erkennbar wird, wann man welche Früchte und welches Gemüse saisonal genießen kann. Warum ist das wichtig? Weil man dadurch Transport, Lagerung (die zur Klimaerwärmung beitragen) vermindert und sich dabei auch noch bewusster ernährt.
Außerdem sieht er am Kühlschrank einfach auch gut aus.
Den Kalender kann man sich hier herunterladen: Saisonkalender
Mach flott den Schrott
Geschrieben von j.pfeiferSo heißt eine Aktion der IT-Nachrichtenseite heise.de. Diese prämiert "in einem neuen großen Wettbewerb unter dem Motto 'Mach flott den Schrott' ... die besten Schöpfungsakte aus den Hightech-Schätzchen von gestern." [Quelle: Startschuss der Aktion auf heise.de]
Wer kreative neue Werke aus altem Computerschrott sehen will, kann bei der Aktionswebseite vorbeischauen.
Warum vielen Christen Umweltschutz am Arsch vorbeigeht?
Geschrieben von Holger SchultheissHallo Ihr Süßen,
nun bin ich seit über Zwanzig Jahern unter Christen als Christ unterwegs und habe mich mehrfach mit Themen wie mit Sex vor der Ehe, Gottes Standpunkt zu Homosexualität und Harry Potter und der Frage nach den Zeichen der Endzeit mit meinen Mitchristen auseinandergesetzt ( was nicht schlecht war, mir aber immer noch keine echten Antworten geliefert hat), aber eine andere Frage wurde in all den Jahren glaube ich nie berührt. Deshalb stelle ich sie hiermit: Sind Jesus Tiger, Elefanten und Pinguine eigentlich egal?
Ich meine Gott hat diese Welt mit all ihren Geschöpfen nach der Überzeugung der meisten Christen schließlich geschaffen ( ob er sich dabei Evolutionsmechanismen oder der "6 Tage aus dem Nichts" Technik bedient hat tut an dieser Stelle mal nicht zur Sache). Da könnte es doch interessant sein, wie wir uns als Menschen und Teil der Schöpfung dem Rest der Schöpfung gegenüber verhalten. Könnte sich vielleicht sogar ein Auftrag oder zumindest eine Wegweisung für Christen von Gottes Seite her ableiten lassen.
Für alles andere gibts von Gott ja schließlich auch Wegweisung. Mit den meisten Christen, die mir bisher in meiner Gemeindesozialisation begegnet sind war es aber bisher so, dass diese Fragestellung gelinde gesagt vernachlässigbar schien. Wir leben ja sowieso in der Endzeit. Die Welt ist verkommen und schlecht, seit dem Sündenfall. Und am Ende macht Gott sowieso alles Neu, sozusagen eine Welt 2.0. Deshalb ist es wichtiger möglichst vielen Menschen von Jesus zu erzählen, damit sie nicht verloren gehn und die Ewigkeit mit dem Teufel in der Gottesferne zubringen müssen. Also, ebenso wie die Politiker klare Prioritäten setzten, bei jenen gilt es die Weltwirtschaft und das Wachstum zu retten, bei uns geht es darum Menschenleben in die Ewigkeit hinüberzuretten. Und in beiden Fällen wird die Schöpfung auf der To Do Liste ganz nach hinten geschoben.
Doch im Falle von uns Christen gilt denke ich: Man soll das eine tun und das andere nicht lassen! Sprich die Gute Nachricht von Jesus weitergeben in Wort und TAT ist immens wichtig, aber die Sorge und der Kampf für die Schöpfung gehört zur TAT meine ich dazu. Nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Mayas und die unzähligen christlichen Endzeitprediger doch nicht Recht haben und unsere Welt doch nicht so bald und vor allem so schnell untergeht.... dann habe ich als Christ im Gebot der Nächstenliebe eine Mitverantwortung für die Menschen jetzt und hier und die nächste Generation. Und denen ist es vielleicht nicht egal, ob sie mit oder ohne Wälder, sauberes Wasser und ausreichend gesunde Nahrung auskommen müssen. Ach ja und dann ist da noch der Elefant. Gott hat sich in seiner ganzen Schöpfung verherrlicht; nicht nur in uns. Da können wir nicht so tun, als würde alles uns gehören und auf den Rest spucken. Respekt vor der Schöpfung ist Respekt vor Gott. Und da könnten wir noch was von den oft so kitschig zitierten Naturvölkern wie Indianern und den Leuten von Greenpeace lernen, während wir Ihnen die gute Nachricht weitergeben von einem Gott der jeden Menschen und seine Schöpfung liebt.
Soviel kezerische Gedanken genug von mir heute.
Wer Bock hat mehr darüber zu erfahren und zu diskutieren kann am Mittwoch den 18. Januar um 19:30 Uhr ja zum nächsten Weltverbesserertreffen kommen.
Gott zum Gruße euer Holger
Alte Elektrogeräte richtig recyclen
Geschrieben von j.pfeiferGermanwatch gibt hilfreiche Tips wie man alte Elektrogeräte richtig entsorgt und dabei hilft, dass viele wertevolle Metalle wiederverwendet werden können, statt meist von Kindern hart und ohne genügend Arbeitsschutzt in den Mienen erarbeitet werden müssen. Außerdem werden Elektroschrottberge nicht noch größer. Hier die Tipps:
Tipps zum Umgang mit alten Elektronikgeräten
Wer mehr dazu lesen will:
Reports of makeITfair: how your computer causes health problems in Ghana